Englisch | Kontakt | Stellenmarkt | AGB | TGB | Impressum | Inhaltsverzeichnis | FAQ  
 
| Home | Englisch | Zurück | Druckansicht | Seite empfehlen |
Qualitäts - Management - Leitsätze
Toleranzen dürfen nicht länger Instrumente der
Legalisierung von Bequemlichkeitsergebnissen
sein. Toleranzen müssen vielmehr als unerwünschter
Funktionsverlust angesehen werden, den es zu
vermeiden bzw. einzugrenzen gilt.


 

 
  Um dieses Ziel zu erreichen, ist nicht nur die Beherrschung der eigenen Produktions-
prozesse erforderlich, sondern auch als Ausgangspunkt der Fertigung die Bereitstellung
qualitativ einwandfreier Produkte der Zulieferer. Daher verpflichten wir die Zulieferer, in
Anwendung unserer konsequenten Qualitätsphilosophie und in Definition der Methodik
und Realisierung beweisbar die richtige Qualität herstellen zu können. Hierzu zählt u. a.
die Verpflichtung unserer Zulieferer, jeder Lieferung ein Prüfzertifikat beizulegen. Diese
Forderung ist Bestandteil unseres Qualitäts-Management-Systems und wird mittels
Beurteilungsverfahren bewertet und kontinuierlich kontrolliert. Darüber hinaus sind die
Prüfungen in unserem Hause per Arbeitsvorschriften in der Wareneingangskontrolle
geregelt.
 

 
  - Bei jedem eingehenden Auftrag erfolgt zu aller erst die Vertrags- und Reproduzier-
   barkeitsprüfung, die einerseits mittels parameter-spezifizierten CAM-Systemen
   festgestellt und andererseits zur Dokumentation in den CAM- und DFM-Check-
   Formularen archiviert werden. Hiermit wird der vollständige Fertigungsprozeß
   simuliert, um die Fehlermöglichkeiten vor Produktionsbeginn umfassend zu er-
   kennen und durch geeignete Maßnahmen auszuschließen (FMEA Fehler-
   Möglichkeiten und Einfluß-Analyse).

- Innerhalb unseres betrieblichen Organismus´ werden individuelle, zusammen-
   hängende Produktionsaufträge auf der Grundlage der Spezifikationen und tech-
   nischen Vorschriften des Auftragsgebers erstellt. Hierin werden eingangs alle
   erforderlichen Informationen und Arbeitsanweisungen sequentiell ausgeschrieben.

- Ist dieser Produktionsauftrag, der sich immer auf eine Produktgattung beschränkt,
  erstellt, so wird die Richtig- und Vollständigkeit durch die verantwortliche und
  technische Projektleitung schriftlich bestätigt. Mit diesem Freigabevermerk wird der
  Auftrag in die Fertigung eingegliedert.

- Die Ausführung eines jeden Arbeitsganges wird in dem v.g. Produktionsauftrag durch
   Rückmeldung des Maschinenführers/Prüfpersonals im PPS-System in Art und Umfang
   bestätigt. Sodann wird den fachmännisch ausgebildeten Qualitätsbeauftragten das
   jeweilige Halbfabrikat zur Prüfung eingereicht. Dieser protokolliert und kommentiert
   auf der Grundlage von Prüfplänen den Qualitätsstatus und die Produktübereinstim-
   mung mit den technischen Vorschriften des Auftragsgebers, so dass ein permanentes
   Feedback für alle Beteiligten gegeben ist, und erforderlichenfalls der Umfang der
   Prüfleistungen erweitert wird. Neben der technischen Arbeitsvorbereitung pflegt die
   Qualitätssicherung den Änderungsdienst mittels interner Indizierungen der
   Dokumente.

- Nach Fertigstellung des Produktes liegt somit jederzeit ein rekonstruierbarer Her-
   stellungsprozeß urschriftlich vor. Dieser fortlaufend dokumentierte Produktionsauftrag
   dient einerseits der Bewertung individueller Anforderungen des Produktes und
   andererseits als Ergebnis der Produktionsleistung der Erhebung faktischer Qualitäts-
   merkmale im Sinne der SPC. Die interprozessualen Prüfungen werden gemäß Prüf-
   plänen vorgenommen. Als abschließende Ausgangsprüfung wird von unserer
   Qualitätssicherung auf der Grundlage der systematisch erfaßten Daten zentral ein
   Ausgangsprotokoll erstellt, das die Erfüllung der zugesicherten Eigenschaften
   dokumentiert.

- Mit der elektrischen Endprüfung werden Leiterplatten auf Kurzschluß und Unter-
   brechung geprüft. Das Prüfsystem wird mit den uns zur Verfügung gestellten
   Gerberdaten des Auftraggebers geladen. Aus diesen Gerberdaten wird eine Netzliste
   generiert, d.h. es werden alle Prüfpunkte festgestellt. Gemäß diesem erstellten
   Prüfprogramm werden die Adapterplatten gebohrt und mit Prüfnadeln bestückt. Die
   durch das Adaptersystem geführten Prüfnadeln werden auf die betreffenden
   Kontaktstellen ausgelenkt. Der Prüfling wird sodann unter Strom gesetzt und der
   Schaltkreis mit den Daten des Auftraggebers verglichen. Leiterplatten, auf denen ein
   Kurzschluß oder eine Unterbrechung registriert wurden, trennt das System von den
   fehlerfrei geprüften Leiterplatten.

- Die Fehlermeldung beinhaltet die Art des Fehlers und die Position per Koordinate
  
   Als Prüfparameter gelten:
   1. Ein Netzwiderstand größer 50 Ohm wird als Unterbrechung erkannt.
   2. ein Widerstand kleiner 500 K-Ohm zwischen unabhängigen Netzwerken wird als
       Kurzschluß erkannt.

   Zur Überwachung der Funktionalität des Prüfsystems sieht unser QS-Fristenheft
   folgendes vor:

   
   Vor Beginn des Prüfdurchlaufes eines jeden Leiterplattentyps:

   a) Selbstüberprüfung aller Meßstellen des Programms, ob hochohmige und/oder
   niedrigohmige Schlüsse zu anderen Meßstellen existieren. Diese Testläufe müssen
   sowohl prüfprogrammabhängig als auch prüfprogrammunabhängig durchgeführt
   werden.

   b) Sortiertest, ob diejenigen Leiterplatten, auf denen ein Fehler erkannt wurde,
   gesondert ausgegeben werden.

   c) Soll-Ist-Tests: automatische Überprüfung, ob die Anzahl der programmierten
   Prüfpunkte auch den tatsächlich bestückten Meßpunkten im Prüfadapter entspricht.

- Die der Geschäftsleitung unmittelbar unterstellte Qualitätssicherung haftet auf der
   Grundlage des Fristenheftes für die ordnungsgemäße Abnahme, Wartung und
   Überprüfung der eingesetzten Fertigungs- und Prüfmittel, so dass sie jederzeit
   einsatzfähig sind und das geforderte Qualitäts- und Quantitätsergebnis erbringen.

- Um eine termingerechte Fertigstellung der Kundenaufträge zu ermöglichen, ist ein
   Terminverfolgungssystem in das PPS integriert. Die täglich eingehenden Aufträge
   werden einzeln in ein Produktions- Planungs-Terminnetz eingelastet. Eine Symbolik,
   die jedem Mitarbeiter bekannt und auf jedem Produktionsauftrag vermerkt ist, gliedert
   den Auftragsumfang und -aufwand in Teilabschnitte auf. Hiermit erfolgt die Errechnung
   der Kapazitätsauslastung je Fertigungsabteilung, die sich unter Zugrundelegung der
   technischen Spezifikation des herzustellenden Produktes und der Anzahl der Einheiten
   ergibt. Auf dieser Grundlage arbeiten die Produktionsabteilungen in erster Linie
   selbständig; zu deren Unterstützung und optimalen Koordinierung arbeiten über-
   geordnet die Disponenten mittels synoptischer Methodik, um deren Unregelmäßig-
   keiten und evtl. Produktionsstillstände vermeiden zu können.

Die Aktualisierung der zeitkonformen Fertigungsstadien erfolgt durch die Rückmeldung des ausgeführten Arbeitsganges in dem Produktions-Planungs-Terminnetz, und die hierfür vorgesehene Arbeitszeit wird der tatsächlich benötigten Zeit gegenübergestellt (Soll-Ist-Zeit-System). Demnach ist auch jederzeit der aktuelle Ist-Wert der Kapazitäts-
auslastung gegeben, der wiederum der fortlaufenden Disposition dient.

Unser "Qualitäts-Management-System" liegt ind einer ausführlichen Form als PDF-Datei vor.(Dateigröße: 304 KB) siehe Kopfleiste.
 
| Precoplat Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH mit Sitz in 47877 Willich |
| Registergericht: Amtsgericht Krefeld | Reg.-Nr.: HRB 1444 | USt-IdNr.: DE 120 156 920 |
| Geschäftsführung: Hildegard Völker & Andreas Brüggen | 47805 Krefeld, Oberdiessemer Str. 15 |
| Telefon: ++49 (0) 21 51 825 1 | Telefax: ++49 (0) 21 51 932 450 | eMail: infotern@precoplat.de  |


Anmelden  |  Kontakt  |  Geschäftsführung  |  Anbieterkennzeichen  |  Impressum  |  AGBs  | TGBs  |
Datenschutz-Erklärung  |  Anmelde-Formular  |  Inhaltsverzeichnis  |  Newsletter  |
Empfehlen Sie uns  |  Online-Kalkulation  |  Drucken  |  FAQ  |